Mein erster Roman ist da: „Die edelste Tochter der Grafik“. Vor dem Hintergrund des dramatischen „Assisenprozesses“ von 1833 gegen die Revolutionäre des „Hambacher Festes“ in Landau wird die politische und soziale Geschichte der Pfalz lebendig.
Der Prozess war ein wichtiger Bestandteil der Versuche der politischen Reaktion, die demokratische Bewegung des Vormärz im Keim zu ersticken. Es gelang nicht ganz, denn das Verfahren nahm – dank der nach-napoleonischen „Institutionen“ – einen völlig überraschenden Ausgang.
Daneben ist der Prozess in die Annalen der Rechtsgeschichte eingegangen, weil hier zum ersten Mal jedes im Gerichtssaal gefallene Wort mitstenografiert wurde. Dazu war der Münchener Stenograf Fanz Xaver Gabelsberger (1789-1849) von der bayerischen Staatsregierung eigens in die Pfalz beordert worden. In Landau erinnert noch heute ein Gedenkstein an diese Premiere.

Im Roman tauchen neben Gabelsberger einige weitere historische Figuren auf, z.B. die Demokraten Siebenpfeiffer und Wirth, der Verleger Ritter und der Stenograf Zeiler. Fiktiv sind hingegen der unbedarfte Erzähler, die Agenten, Witzbolde und einige andere zwielichtige Gestalten.
Der Roman kann jetzt überall im Handel bestellt werden (ISBN 978-38192-4819-1, E-Book 978-3695-16968-9).
